Teil eines Werkes 
1. Band (1849)
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Ich wollte Euch einzig erſucht haben, ehe Ihr nach Saragoſſa geht, Euch ein wenig den Hals mit mir zu brechen. Ihr erſtaunt?“

„Nicht im Geringſten, da ich Euch eben den glei⸗ chen Vorſchlag machen wollte.“

„Prächtig, auf Ehre!— das geht nach Herzens⸗ luſt. Ein Franzoſe hätte nicht beſſer antworten kön⸗ nen. Herr Marquis von Santa⸗Cruz, ich ver⸗ ſichere Euch meiner vollkommenſten Hochachtung.“

„Aber wie?“— rief Amenzaga erſtaunt,— „wo tIhr Euch denn mit der ganzen Welt ſchlagen? Ihr vergeßt wahrſcheinlich, daß Ihr ſchon mit mir eine Ehrenſache auszufechten habt.“

„Nein! durchaus nicht, mein Edler. Aber Ihr werdet begreifen, daß der General dem Lieutenant vorgeht. Jeder zu ſeiner Zeit. Bin ich erſt mit dem Marquis fertig, ſtehe ich mit Vergnügen zu Dienſten.“

„Aber wenn Euch der Marquis nun tödtete?“

„Beruhigt Euch, hochedler Amenzaga, ich bin Ehrenmann genug, um in dieſem Falle, ſelbſt aus der anderen Welt wiederzukommen, um mich Euch zu ſtellen.“

Amenzaga ſchüttelte bei dieſen verwegenen Worten den Kopf, mit einem noch entſchiedeneren Ausdrucke des Mißtrauens als bisher.