Teil eines Werkes 
1. Band (1849)
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ſchwöre, leben noch friſch in meinem Gedächtniſſe, als ob meine Seele ihre Eindrücke erſt geſtern oder heute empfangen hätte.“

„Ich trete in den Pallaſt. Sonderbar! obgleich ich meinen Beſuch hatte ankündigen laſſen, der Haus⸗ hofmeiſter läßt ſich nicht blicken, ſtatt, wie es doch ſeine Pflicht erfordert hätte, mir,— als einem Grand von Spanien erſter Klaſſe, als einem Gliede des berühmten Hauſes der Bazan,— entgegenzukom⸗ Aber mehr noch,— als ich an die Treppen komme, ſuchen meine Augen vergebens nach den Helebardier der königlichen Garde, die bei meinem Erſcheinen, nach altherkömmlichem Gebrauche, hätten unter die Waffen treten müſſen. Traurig und über⸗ raſcht begebe ich mich hierauf nach den königlichen Gemächern.“

„Sie wimmelten von Menſchen. Die Großen des Reichs, die Würdenträger waren alle verſammelt, wie bei den feierlichſten Gelegenheiten. Auf jeder Bruſt ſah ich die glorreichen Orden des goldnen Vließes, des heiligen Jacob und den von Alcantara erglänzen. Ungeduldig bis zum Monarchen vorzu⸗ dringen, gelingt es mir nur mit Mühe, mir einen Weg zu bahnen. In dem gleichen Augenblick öffnen ſich die Flügelthüren, und— wie von einem Gedanken