ſtimmte und mit unerſchütterlicher Beharrlichkeit von einem Ende bis zum andern durchſang
Während dieſer Scene hatte es der Lieutenant der Leibgarde des Königs von Spanien, bis in die tiefſte Seele verwirrt, ſeinerſeits am beſten gefunden, einige Vaterunſer abzubeten, in der feſten Ueberzeu⸗ gung, daß der Himmel dieſem wunderbaren Duett durch ſeine Donner ein Ende machen würde. War es aber zu kalt für eine ſolche Erſcheinung, oder kam es daher, daß der junge Franzoſe unwillkürlich dem einſchläfernden Einfluſſe erlag, welchen zu gleicher Zeit der Kirchengeſang und der ſchnelle Uebergang aus einer kaltfeuchten Atmoſphäre zu der warmen in der Umgebung des Heerdes, vor dem er ſich jetzt be⸗ fand, auf ihn machte,— ſeine anfangs ſo klare und ſchallende Stimme ward leiſer und leiſer, ſein Haupt neigte ſich auf die Schultern, ſeine Augenlieder ſanken zu,— und wenige Minuten darauf lag er ſchlafend. auf der eichenen Bank, auf die er ſich eine Viertel⸗ ſtunde früher niedergelaſſen.
In dieſem Augenblicke fing ein kleiner Bündel trock⸗ ner Weinreben, der dicht neben dem Heerde lag, Feuer, und erhellte den Raum auf Minuten mit einem flackernden Scheine.
Amenzaga konnte nun deutlich den Pſalmen⸗


