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abzuſingen, welche die Kirche für dieſen heiligen Tag beſtimmt.
Gondreville hielt unwillkürlich ein und warf ſeine Blicke ringsumher; aber der Saal war derma⸗ ßen dunkel und voll Rauch, daß es ihm rein unmög⸗ lich wurde, etwas in den Winkeln zu erkennen. Au⸗ ßerdem hatte es dem Accompagnirenden gefallen, ſeinen Geſang mit dem Göndreville's verſtummen zu laſſen; was deutlich bewies, daß man ihn nur an das hatte erinnern wollen, was er vergeſſen zu haben
ſchien,— nehmlich an den hohen Feſttag, der es
keinem guten Chriſten geſtattete, ſolch' profane Lieder zu ſingen.
Die Geduld war indeſſen, wie der Leſer ſchon Gelegenheit fand zu bemerken, keine hervorragende Tugend unſeres jungen Franzoſen, und da er außer⸗ dem zu denjenigen gehörte, die ſich nicht gern von Anderen etwas ſagen laſſen, ſelbſt wenn ſie fühlen, daß ſie Unrecht haben, ſo hub er auf der Stelle mit einem neuen Liede„la Faridondaine e mit der ganzen Kraft ſeiner Stimme an. Der fromme Sänger aber, von dem wir ſchon geſprochen, blieb nicht zurück, denn ſogleich ließ auch dieſer ſeine ſonoren Töne wieder erſchallen, indem er das Kyrie eleison an⸗


