nicht ſchwatzen. Wahrhaftig es iſt nur eins mit ihm anzufangen. Wie ſchade, daß das ſchlechte Wetter nicht aufhören will.“
Während dieſer Zeit ſenkte Don Felire Amen⸗ zaga ſeine Blicke auf die Stiefel ſeines Gegners, als dächte er an dem Bau ſeiner Füße irgend eine Anzeige diaboliſcher Abkunft zu entdecken. Bei dem matten Scheine, welchen das auf dem Heerde bren⸗ nende Feuer verbreitete, ſchienen ihm dieſe Füße in der That ſo überraſchend klein und hübſch, daß er ſeine Beſorgniß faſt beſtätigt fand. Mehr noch, dieſe Beſorgniß nahm allmählig den Charakter einer feſten und niederſchlagenden Ueberzeugung an, da der an⸗ gebliche Fahnenjunker der königlichen Haustruppen ſich für die Stummheit ſeines Kameraden dadurch entſchädigen zu wollen ſchien, daß er anfing, eine Reihenfolge profaner franzöſiſcher Liedchen halblaut zu trillern. Schon hatte er mehrere durchgeſungen, und fiel eben recht luſtig mit dem berühmten:„Marl- borough s'en va-t'en guerre“ ein, als plötzlich, und ſelbſt zur großen Beſtürzung Amenzaga's, aus einem der dunklen Winkel des Saales eine dumpfe Stimme erſchallte, die, in einem von Gondreville
ſehr verſchiedenen Tone, anhub, die fromme Litanei Orſini. 2


