Teil eines Werkes 
1. Band (1849)
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Die beiden Ebelleute traten in die Herberge.

Hier empfing ſie ein niedriger, ſehr dunkler, von jahrelangem Rauch geſchwärzter Saal, in welchen das Tageslicht nur matt und dürftig durch ſchmale und vergitterte Fenſter drang, die eine täuſchende Aehnlichkeit mit Kellerlöchern hatten. In der Mitte

eit undenklichen Zeiten in den ſpaniſchen Herbergen üblichen Gebrauche, eine Art Herd angebracht, in welchem, umgeben von zerbrochenen Backſteinen, ein armſeliges Feuer von Torf und dürren Weinreben brannte.

Das Erſte, was unſere beiden Edelleute zu thun hatten, war wie ganz natürlich ſich zu wärmen und die durchnäßten Kleidungsſtücke zu trocknen. Von Seiten des jungen Franzoſen geſchah Letzteres nicht ohne einen ſchmerzlichen Blick auf die Bänder und Spitzen, welche das Regenwaſſer, trotz dem Man⸗ tel, durch den es gedrungen, eigigermaßen beſchä⸗ digt hatte.

Was ſeinen Kameraden eigentlich eher ſeinen Gegner betrifft, der ernſter und älter war,(er mochte ohngefähr fünf und dreißig Jahre zählen) ſo ſchien dieſer über Gondrevilles Benehmen und Manieren im höchſten Grade erſtaunt.