Teil eines Werkes 
1. Band (1849)
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daß er nicht nür dem Reiter den Athem nahm, als dieſer eben im Begriff ſtand den ſchönſten Fluch aus⸗ zuſtoßen; ſondern auch ihn und ſein Thier bald neuer⸗ dings umgeblaſen hätte, plötzlich fing Pacheco auf eine ganz eigene Art zu wiehern an, und ſetzte ſich ſogar, einem magnetiſchen Zuge folgend, in einen hinkenden Trapp. Nachdem er auf dieſe Weiſe ohn⸗ gefähr fünfzig Schritte zurückgelegt, blieb er mit einem Male ſchnaufend und erſchöpft vor einer alten zer⸗ ſprungenen Mauer ſtehen, an welche ſich zwei halb verfallene Wandpfeiler lehnten, die ehedem den Bogen eines Thores getragen.

Dieſe Mauer, dieſe Pfeiler und dies geweſene Thor bildeten jetzt den Haupteingang von Fadraque, einem ärmlichen Dörſchen, ſieben Stunden von Qua⸗ dalajara, auf dem Wege nach Franfreich gelegen.

Angekommen an den Pforten dieſes Neſtes, das ihm indeſſen jetzt durch Regen und Hagel hin⸗ durch wie von einer myſtiſchen Glorie umfloſſen, gleich dem gelobten Lande erſchien, ſah der Reiter ein, daß es ihm ſchwer fallen würde, ſich länger ſeines Thiers zu bedienen. Er ſchlüpfte daher aus

Steigbugeln und glitt vom Sattel herab. Nach⸗

dem dies geſchehen, ſchüttelte er den Mantel aus, der von Regen traufte, hauchte in ſeine Hände und ſuchte