Teil eines Werkes 
1. Band (1849)
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Viertelſtunde oder etwas länger ſind wir zu Fadra⸗ 3 que; dann ſollſt Du auch Hafer im Ueberfluß und eine ganz friſche Streue haben.

Indeſſen Pacheco blieb, aller Verſprechungen ungeachtet taub, und als er nun gar neuerdings zu ſtraucheln begann, riß dem Reiter die Geduld und zornig rief er, diesmal in wohl accentuirtem franzöſiſch:

Par la mordieu! par la sambleu! verwünſch⸗ tes Thier, daß Dich der Teufel zur Hölle führte, und müßteſt Du auf deinem Rücken die verdammte Heidin mit hinunter tragen, die mich bei einem ſolchen Wetter zu reiſen zwingt!

Hierauf beſtrebte ſich der edle Ritter ſeine, durch die Kälte erſtarrten Beine frei und beweglich zu ma⸗ chen, und ſuchte ſein Franzöſiſch durch einige heftige Spornſtöße in's Spaniſche zu überſetzen. Aber es

1 ſchien als ob er auch hierdurch ſein Glück nicht machen

ſollte; Pacheco mußte ſo unempfindliche Seiten als

Ohren haben; denn das gute Thier ließ ſich nicht

ſtören und verfolgte ungewiß und entmuthigt wie

bisher, mit geſenktem Kopf und melancholiſchen Blicken einen Weg, ohne ſeinen alten, langſamen Schritt auch nur um einen Gedanken zu ändern.

Plötzich aber, und zwar mitten in einem Platz⸗ regen, der von ſo heftigen Windſtößen begleitet war⸗