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zornig werden; aber das geht ja bei ihm alles ſchnell vorüber, und er iſt innerlich doch ein grundguter Mann, der Sie recht ſchätzt und viel auf Sie hält. Er wird ſich freuen, wenn er erfährt, daß wir uns lieben.“
„Liebes, heißgeliebtes Hannchen! entgegnete ſeuf⸗ zend der junge Mann—„ich ſchätze gewiß Ihren Herrn Vater ſehr hoch— aber— ich fürchte, ich fürchte! wenn ich um Sie anhalte, wird er zornig werden und nein ſagen.“
„Und warum denn?“ frug ganzängſtlich das liebe Kind.
„Daß ich es Ihnen gerade herausſage: weil ich kein Geld habe, und er nur einen reichen Schwiegerſohn will.“
„Ach; wenn's weiter nichts iſt!“ jauchzte Hannchen, „dann, lieber Adolph, ſein Sie unbeſorgt. Hat er denn nicht Geld genug, gehört ihm denn nicht der prächtige Europäiſche Hof, das erſte Gaſthaus der Stadt. Bin ich denn nicht ſein einziges Kind, das er wahrhaft zärtlich liebt, und deſſen Glück ihm über Alles gehen muß? Be⸗ kommt er in Ihnen nicht einen ſo braven und wackeren Schwiegerſohn, wie er ſich nur einen wünſchen kann?“
„Was mich betrifft!“— rief feurig Adolph und küßte das blühende Mädchen, das zwar roth ward, ſich aber nicht kokett ſräubte—„was mich betrifft, ich wollte


