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weil ſie wußten, daß ſie die Engel des Himmels mit unauflöslichen Banden aneinandergeknüpft?—
Erſt als ſie ſich mit dieſem Gedanken vertraut ge⸗ macht hatten, und einſahen, daß hier der Himmel die Hand im Spiele habe, gaben ſie dem leiſen Zuge nach, und näherten ſich allmählig einander. Adolph's Schutzgeiſt mußte aber der weniger blöde ſein; denn er zog den jun⸗ gen Mann ſo gewaltig zu dem verehrten Mädchen, daß er plötzlich Muth faßte und die ganze Lage ſeines Herzens, bei einer ſchicklichen Gelegenheit, Hannchen offenbarte. Dieſe aber war viel zu natürlich und wahr, als daß ſie nicht freudig dem hübſchen, lieben jungen Mann hätte ge⸗ ſtehen müſſen: in ihrem Innern ſehe es um kein Haar beſſer aus, und ſie habe ihn gewiß eben ſo gern wie er ſie.
Ach! wie leicht war es nun Beiden nach dieſem Ge⸗ ſtändniſſe! Wie blitzte ihnen das Leben im Feenſchmucke der Hoffnung entgegen! Wie prächtig, wie göttlich dach⸗ ten ſie ſich, muß es ſein: wenn wir nun Hand in Hand über die Erde wallen, und, durch dieſe ſüße Liebe ver⸗ eint, mit doppelten Kräften nach dem Edlen und Guten ſtreben.
Mann und Frau— die Ehe— was dies eigentlich ſei und bedeute, verſtand Hannchen jetzt erſt recht. Die


