daß und wie Azim Khan Mahmud beſiegt habe; ſondern auch— daß er im Beſitze„Koheienoor's“ ſei.
Da ward es ſtill in der Bruſt der Leidenden; denn das Unglück hatte ſeine ſchwärzeſte Nacht über ſie ausge⸗ goſſen,— das Uebermaß des Schmerzes ihr Herz gebro⸗ chen,— es ſchlug— aber es fühlte nicht mehr.—
Und doch weilten ſie in dem Lande Eden, in dem Paradieſe der Erde!
Blickt nicht dort der König der Berge, der Dhawala⸗ Giri, der Diamant des Himalaja, der ſeine Krone von ewigem Eiſe hoch in die Himmel hebt, der den Aether trinkt und die Sonne küßt, wie ein König nieder, auf die Rieſenalpen, die ſich wie Sklaven ihm zu Füßen gewor⸗ fen?— Unfangen nicht liebliche Berge bräutlich dies Thal?— Durchrauſchen es nicht ſegnend die Fluthen des Hydaspes? Goß nicht die Allmacht ihr reichſtes Füllhorn über Kaſchmir aus?
Ach ja!— Es iſt ja der Garten des Herrn!— Das verlorene, beweinte, erſehnte Paradies!— Es iſt jenes Eden, worin ſich Gott ſelbſt wohlgefiel!— Die heilige Stelle an welcher das Menſchengeſchlecht zum Daſein erwachte!—
Wie könnt ihr weinen im Thale des Herrn?— Er⸗ hebt euch und blicket mit heiligen Schauern der vollende⸗


