Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1849)
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erſchütterlich ſtand in ihr der Glanbe an die Macht die⸗ ſes Steines.

Beguma Wuffadar's ganzes Denken und Han⸗ deln concentrirte ſich daher in dem Streben, die Größe und Macht der Ihren durch die ErhaltungKoh-i- noor's neu zu gründen und zu behaupten. Von dieſem feſtge⸗ ſtellten Ziele vermochte ſie denn auch kein Hinderniß, keine Schwierigkeit zu entfernen; wie ſie überhaupt Alles was ihr begegnete, Alles was ſie fühlte, ſah und yörte nur dann näher berühren konnte, wenn es mit dieſer,

ihrer Lebensaufgabe in irgend einer Beziehung ſtand.

Die nächſte Nothwendigkeit war ihr ein Zuſammen⸗ treffen der Familie, um bei allen Gliedern derſelben ein gleichmäßiges Anſtreben des gemeinſamen Zieles zu er⸗ reichen. Zu dem Behufe hatte die Mutter, nach einer beinahe dreizehnjährigen Trennung, ihre Töchter wieder aufgeſucht, denſelben bei ihrem plötzlichen Erſcheinen kalt und beſtimmt die eben ſo ſchnelle Abreiſe ankündigend. Wie hätte die ſtarre männliche Seele Beguma's, die nur die Größe ihrer Familie im Auge hatte, das Liebes⸗ bekenntniß ihrer Tochter, das Flehen und Jammern der⸗ ſelben auch nur ein Haar breit in ihrem Vorhaben zum Wanken bringen können? Dazu war Azim Khan