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an des Hofes Pracht, noch an den Ehrgeiz, noch an ſein Reich— er dachte eben nur an Sulaika— und immer wieder an Sulaika, ſeine Liebe.
Endlich ſank das Auge des Himmels müde zu— und Azim Khan ſtand an der verabredeten Stelle. Aber nichts rührte ſich heutr. Kein Lüftchen bewegte die Blät- ter des Zuckerrohrs, Der Harrende ſetzte ſich unter einer hochaufgeſchoſſenen Baumwollſtaude nieder, das Herabwer⸗ fen der Strickleiter ſehnſüchtig erwarten ber es blieb Alles ſtille. Das Gold des Himmels in einem duftigen Violet, das Violet in nebligem Grau, das Grau zu voller Nacht— und doch blieb Alles ſtille.
Azim's Herz pochte hörbar. Sulaika hatte dieſe Stunde zur Flucht mit ihm beſtimmt. Was ſollte ihr Vater und Mutter? was der Glanz menſchlicher Größe? Fene kannte ſie nicht, dieſt war ihr gleich— in Azim's Liebe dagegen hatte ſie einen ſo tiefen Schacht reichen Glücks, überſchwänglicher Seligkeit gefunden, daß ſie mit leichtem Herzen alles über Bord warf, was Menſchen ſonſt lieb und werth.
Aber die zur Flucht beſtimmte Stunde war längſt vorüber. Sollte Sulaika etwas zugeſtoßen, ſollte ihr Vorhaben entdeckt worden ſein?—


