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haben, das Ebenbild des Mädchens, welches, wie es ſcheint, auch auf Euch einigen Eindruck gemacht hat.“
Der Mönch ſchwieg einen Augenblick, als rufe er die Erinnerung jener ſüßen Zeit zurück, und Adalbert hing mit klopfendem Herzen an den Lippen des Paters. Nach einer kurzen Pauſe fuhr dieſer fort;
„Ich eile hinweg über unſere Bewerbungen. Es ſei 3 genug, wenn ich Euch ſage, daß ſich die Sanfte zu dem Sanfteren hinneigte, daß mir Adelaide ihre Liebe ge⸗ ſtand, und ich dadurch unendlich glücklich ward. Die Zu⸗
rückweiſung Ernſtens hatte ihn mit namenloſer Wuth erfüllt, er kehrte heim auf ſein Stammſchloß, gab aber ſeine Anſprüche keineswegs auf. Ich war meines Glückes gewiß, und geſtand dies mit einigem Stolze meinem Freunde. Er ſpottete aber meiner und verſicherte nic mit geheimnißvoller Art, Adelaide würde dennoch ſein ₰ Weib. Unſere Väter hatten ſchon früher gleiches Scic ſal getheilt, und waren in einem Gefechte bei Ulm ge⸗ blieben. Wir machten uns daher ſelbſt auf den Weg, ritten nach Urach und hielten bei dem alten Pfälzer um die Hand der Tochter an. Der Vater erbat cht Tage Bedentzeit, die Tochter verſicherte mir nochmals ihre unwandelbare Liebe, und ſo verabſchiedeten wir uns 5
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