Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1849)
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bis zur beſtimmten Zeit Als die Friſt verſchwunden, kehrte ich wieder— und fand Adelaide meinem Freunde angetraut, der mich abermals mit ſonderbaren geheimniß⸗ vollen Gebärden auslachte. Adelaide folgte mit ge⸗ brochenem Herzen des Vaters Wille.“

„Noch heute iſt mir unbegreiflich, was den alten, ſonſt ſo geizigen Pfälzer bewogen hatte, mir, dem bei weitem Reicheren und Mächtigeren, den wilden, unſitt⸗ lichen und ärmeren Luſtenauer vorzuziehen. Genug!— es war geſchehen. Ich zitterte vor Wuth und Verachtung gegen Ernſt, den ich laut böſer Künſte beſchuldigte. Ich floh in die Einſamkeit und hier brütete die Verzweiflung verlorener Liebe und der glühende Haß, der an die Stelle alter Freundſchaft getreten, ein ſchwarzes, ein ſcheuß⸗ liches Verbrechen aus. Ich ging zu einem berüchtigten alten Weibe, welches unter dem Namen Boſſanna be⸗ kannt, im Geruche der Zauberei ſtand, erzählte ihr meine Geſchichte, beſchuldigte meinen Freund hölliſcher Künſte und erbat mir ein MWittel, ihn aus dem Wege zu ſchaf⸗ fen. Boſſanna holte gegen ſchweres Gold ein Fläſch⸗ chen, welches ein Gebrau der giftigſten Kräuter enthielt und augenblicklich tödtend war.“