Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1849)
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der ihm mit dem Verluſte alles deſſen droht, was ihn auf Erden feſſelt, und ihm dagegen ein Etwas bietet, was er nicht zu ſchätzen, nicht einmal zu ahnen verſteht.

Aehnliche Gedanken beſchäftigten auch Adalbert und verſenkten ihn in tiefe Träume. Da rauſchte es in den Zweigen der benachbarten Büſche. Er blickt auf— und lautlos an ihm vorüber ſchreitet— das Bild ſeiner Phantaſie, das bleiche, holde Mädchen, wie er es geſehen in dem Kirchenzuge.—

Starr, athem⸗ und regungslos ſaß er da. War es ein Schatten aus jener unerforſchten Geiſterwelt?— War es Wirklichkeit?— er wußte es nicht. Dem langen Gang hinab ſchwebte die zarte Geſtalt und verſchwand in dem Dunkel eines Kloſterganges.