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denn Ihr.“ Und hiermit zog der Sprechende den Grafen gewaltſam vorwärts nach dem Schloſſe.
Hier ſchallte die tollſte Luſt; denn aus dem ſchönen Brunnen des Hofes floß aus vier Röhren rother und weißer Wein. Hölzerne Becher lagen in Fülle bereit, und ſo drängte ſich lachend, ſcherzend, ſtoßend, zankend und ſchreiend das Volk in dichten Maſſen um den Brun⸗ nen. An der Seite des Hofes waren vier geräumige Küchen aufgeſchlagen, die unentgeltlich alle mögliche Ge⸗ richte unter die nimmerſatte Menge vertheilten. Wun⸗ derliche Gruppen bildeten ſich, wenn ein ungeheurer Bra⸗ ten herausgelangte, der aber wie im Nu, in tauſend Stücken zerriſſen, verſchwunden war. Es herrſchte reicher Ueberfluß in den Küchen und Büvett's, aber die ungeſtüme Menge verhinderte ein gleichmäßiges und geordnetes Vortheilen. Nichts aber glich dem Jauchzen, wenn es einem Schelm gelungen war, durch Liſt und Geſchicklich⸗ keit einem Anderen einen Schinken oder ſonſt ein Stück Mundvorrath zu entreißen,— lautes„Hallo!“ lohnte den Gewandten, der ſich dann gewöhnlich ſo ſchnell als möglich vor dem Zorne des Beraubten zu flüchten
ſuchte.


