Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1849)
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Friedhofs Thor, dann ſollt Ihr die Geſchichte der To d⸗ ten von Luſtenau erfahren.

Und mit dieſen Worten wandte ſich der Mönch und verſchwand bald unter der Emporbühne durch eine ver⸗ ſteckte Thüre der Kirche.

III.

Leben und Tod.

Als Montfort in die freie Luft getreten und ihm auf allen Seiten geputzte frohe Menſchen entgegentraten und Muſik und Jauchzen ringsum erſchallten, fuhr er mit der Hand über die glühende Stirne, um ſich zu überzeugen, ob er wache; denn faſt dünkte ihm das kurz Verlebte ein abenteuerlicher Traum. Da riß ihn Wer denberg aus ſeinem Zweifel, indem er fröhlich mit den Worten auf ihn zueilte:Aber um des Himmelswillen, Montfort, wo ſteckt Ihr denn. Ich ſuche Euch aller Ecken und En⸗ den und kann Euch nicht finden. Geſchwinde! ſchon be⸗ gibt man ſich zu Tiſche und kein Menſch iſt ſaumſelig