Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1849)
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nen, und als er nun ſeinen Freund gefragt und dieſer, ſich bekreuzigend, geantwortet hatte:Es ſind die Todten von Luſtenau! da reizte der geheimnißvolle Ausſpruch und das ſonderbare Betragen Werdenbergs ſeine Neugierde noch mehr auf Uunglücklicher Weiſe kam der Zug ſo zu ſtehen, daß jene nächtlichen Geſtalten gerade unter der Tribüne ihren Sitz fanden, auf welcher Mont⸗ fort ſich befand, ſo daß ſie ſeinem Auge entrückt wurden. Mit Ungeduld erwartete er daher den Ausgang des Gottesdienſtes, um bei dem Rückkehren des Zuges jene Erſcheinung genauer ins Auge faſſen zu können; wer aber beſchreibt ſein Erſtaunen, als er vergeblich die bun⸗ ten Reihen der Heimziehenden durchlief, denn von den Todten war keine Spur mehr zu ſehen. Er wandte ſich nach Werdenberg, dieſem ſeine ſonderbare Entdeckung zu eröffnen; aber Georg, gerade im Begriffe einer, Dame ſeinen Arm zu bieten, wandte ſich mit ernſthafter Miene und rief halblaut dem Freunde zu:Laßt den Teufelsſpuck. Es hat noch Niemanden Segen gebracht, ſich mit den Todten abzugeben. Zugleich ſah ſich Adal⸗ bert durch das Gedränge von ihm getrennt und ſomit jede Gelegenheit zum Weiterfragen abgeſchnitten. Er ſtieg langſam hinab aber auch im Schiff der Kirche