Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1849)
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Nein. Du weißt, ich bin noch ziemlich fremd.

Nun ſieh, jener ſtarke Mann im pelzverbrämten Kleide mit der ſchweren goldnen Kette, iſt Georg von Ehingen, des Grafen Eberhard vertrauteſter Rath. Ein kluger Mann, der auch dieſe Heirath zu Stande ge⸗ bracht und viel bei ihm gilt, der Aeltere, der ſo eben den Herolden ihre Plätze zeigt, iſt Johannes Nauckler, des Herrn alter Lehrer, berühmt durch Wiſſenſchaften und Kenntniſſe aller Art und Eberhard's rechte Hand. Er iſt ein gar vortrefflicher und freundlicher Mann und gu⸗ ter Geſellſchafter. Doch kommt, der Zug ſcheint ſich in Bewegung ſetzen zu wollen, eilen wir die Kirche vor demſelben zu erreichen; denn ſonſt wird es unmöglich, der heiligen Handlung beizuwohnen. Kommt ſchnell! ich weiß ein gutes Plätzchen für uns.

Es koſtete abermals undenkliche Mühe, ſich bis an die Kirche, welche der Menge für diesmal verſchloſſen war und nur für die höheren Gäſte geöffnet wurde, durch⸗ zuarbeiten, doch hier öffneten ſich Werdenberg ſogleich die Pforten und ſo bemächtigten ſich die Jünglinge eines der beſten Plätze auf der erſten Emporbühne. Die Kirche füllte ſich jetzt mehr und mehr und nach wenigen Minuten flogen die Thüren aufs Neue auf, und unter dem Schall