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Nicht ohne große Mühe gelang es unſeren fünf Jünglingen bis zu dem Sammelplatze zu dringen, obgleich ihre Knappen und Diener ſie an dem Stadtthore erwar⸗ tet und bis zum Schloß geleitet hatten. Die Liebe der Unterthanen zu ihrem edlen Fürſten zeigte ſich heute recht auffallend in dem Zudrange, den, man konnte es in allen Geſichtszügen leſen, nicht nur Neugierde, ſondern wahr⸗ hafte Theilnahme an dem Glücke ihres Herrn veran⸗ laßt hatte.
Welch' buntes Gemiſch im Schloßbanne, in Zimmern und Sälen!— Welche Pracht entfaltete ſich in Livreen, Waffen, Kleidern und Schmuck! Welch' luſtiges Toſen erſchallte von allen Seiten. Auch Montfort und ſeine Freunde hatten nicht verſäumt ſich beſtens zu ſchmücken, und gar manches Fräulein blickte von der Seite nach den ſchmucken Rittern, die nicht nur Rang und Reich⸗ thum ſondern auch körperliche Schönheit anziehend mach⸗ ten. In der That waren alle Fünfe ſchön zu nennen, doch zeichnete ſich in dieſer Beziehung Bodmann vor den Andern aus, was auch der Beiname„der Schöne“ beurkundete, unter welchem er allgemein bekannt war. Graf Montfort's Geſichtszüge waren weniger regel⸗ mäßig, aber männlicher, und ſein geiſtreiches Auge ver⸗


