Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1849)
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fortgeſetzt, welches bereits aufgetragen war, und aus einer tüchtigen Hammelskeule und einigen Krügen Neckar⸗ wein beſtand. Sämmtliche Freunde waren von beinahe gleichem Alter und zählten zwiſchen zwanzig und fünf und zwanzig Jahren.

Das bevorſtehende Feſt hatte Alle ungewöhnlich hei⸗ ter geſtimmt, und da ſie, ſich ganz allein überlaſſen, von keinem älteren oder ſchönen Auge bewacht, ungebunden auf der alten Feſte hauſten, ſo brauſte ihr Muthwillen noch unbändiger auf, als wohl ſonſten geſchehen mochte, und drohte ſchier die Grenze zu überſchreiten, als Wer⸗ denberg zur guten Stunde ermahnte, daß es wohl Zeit ſei, ſich zum Feſte vorzubereiten, um die Stadt noch vor der Feierlichkeit zu erreichen. Auf dieſe Worte eilte Jeder ſeinen Anzug zu ordnen; denn außer Montfort hatten wohl die Meiſten ihr Liebchen unter den vielen edlen Damen, die zur Verherrlichung der Feier erſchie⸗ nen waren.

Jetzt läuteten die Glocken, das Volk wogte den Thoren der Stadt entgegen und drängte ſich in buntem Gemiſche durch die engen, ſchmutzigen Straßen dem Schloſſe zu, in deſſen weitem Hofe und Sälen ſich die höheren Gäſte verſammelten.