Teil eines Werkes 
3. Theil (1848)
Entstehung
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Vergehen und die Schmach, die Du auf Deinen Namen gehäuft, vergeſſen will.“

„Liebe?“ wiederholte das Fräulein, und mir kam es vor, als ob der Ton ihrer Stimme Ver⸗ achtung bezeichne„Wie kann ein Orany lie⸗ ben. O, mein Vater, brandmarken Sie den Begriff„lieben“ nicht dadurch, daß ſie ihn mit einem ſolchen Menſchen in Verbindung bringen. Wenn ich noch Ihr Kind, noch die Erbin der reichen Sonowskiſchen Güter wäre, dann könnte ich mir denken, warum der Fürſt auf den Beſitz meiner Hand beſtände; aber ſo...“

„Du haſt Beides wieder!“ rief der Marſchall wild, und ſeine finſtere Stirne, und ſeine flam⸗ menden Augen zeigten, mit welchem Widerwillen er dieß Geſtändniß machte.

Auf die Tochter aber hatten dieſe Worte wie mit einem Zauber gewirkt, ſie ſtürzte dem Mar⸗ ſchall zu Füßen und rief mit einer Stimme, die plötzlich von einer ruhigen Kälte zu kindlicher Hingebung übergegangen:

„Iſt es Wahrheit, was Sie geſprochen, täu⸗ ſche ich mich auch nicht! Sie haben mir ver⸗