Teil eines Werkes 
3. Theil (1848)
Entstehung
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Ich hatte auf der ziemlich langen Reiſe Zeit genug, meinen Gedanken nachzuhängen, und ſo⸗ mit meine kindiſchen Hoffnungen und Erwartun⸗ gen auszumalen; indem mein Vater, außer der, von Zeit zu Zeit wiederholten Ermahnung: an einen unbedingten Gehorſam, faſt kein Wort mit mir ſprach. Nach zwei Tagen kamen wir gegen Abend in eine mir unbekannte Stadt. Es war die erſte die ich ſah, da ich nie über mein Dorf gekommen. Ihr könnt Euch denken, welchen Eindruck dieſe Maſſe von großen Häuſern, Thür⸗ men und Kirchen auf mich machte. Ich glaubte in den engen Straßen zu erſticken, und obgleich ich überall Menſchen um mich ſah, ſo ſchien es mir jetzt erſt gerade, als ob ich recht allein, recht verloren ſei, und unwillkührlich dachte ich mit Schmerzen an mein Dorf, an Euch, und an die gute Mutter zurück.

Indeſſen war auch dieß Gefühl nur ſchnell vorübergehend, indem unſer Schlitten alsbald vor einem großen, alten Hauſe hielt, und meine Aufmerkſamkeit durch neue Gegenſtände gefeſſelt wurde. Auf ein, mit der Peitſche gegebenes