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Alle wißt, beſtändig in der nächſten Umgebung unſers Herrn des Vicekronfeldherrn Sonowski lebte. Da er ſeit Jahren nicht in unſern Wohn⸗ ort gekommen war, und ſeit eben ſo langer Zeit weder meine Mutter, noch mich geſehen hatte, ſo war das Dorf über dieſen ſeltenen und plötz⸗ lichen Beſuch nicht minder erſtaunt, als wir. Ich ſelbſt entſann mich ſeiner nur dunkel, und wußte einzig, daß er ein ſtrenger und heftiger Mann ſei, dem man unbedingt gehorchen müſſe. Sein Begehren: mich mit ſich zu nehmen, fand daher, außer vielen Thränen von meiner und meiner Mutter Seite, kein Hinderniß, und wenige Stunden nach ſeiner Ankunft flog der Schlitten mit ihm und mir wieder davon. Ich muß geſtehen, daß es mir leid that, mich von meiner Mutter und meinen Geſpielinnen trennen zu müſſen, daß ich meinen Vater fürch⸗ tete— und dennoch überwog die Erwartung alles des Neuen, was ich da ſehen und erfahren ſollte, dieſe Gefühle ſo ſehr, daß ich Furcht und Trennungsſchmerz bald vergaß, und nur mit klopfendem Herzen an die verhüllte Zukunft dachte


