„Erzählen!— Erzählen!“ riefen alle Stim⸗ men durcheinander.
„Ich darf nicht!“ entgegnete immer verlegner die Brünette.„Mein Vater hat es mir ver⸗ boten.“
„Was?“ rief ein junger Mann— Ja⸗ blonski iſt längſt todt.“„Willſt Du ein Ge⸗ heimniß aus dem machen, was Kosciuszko, den Helden der Nation betrifft?“
„Ich bitte Dich, Katharina, erzähle!“ flehte der Geliebte der Rothbäckigen, der ihr zu Füßen ſaß.
Das Mädchen ſchaute ihn fragend an, er antwortete mit einem feurigen, vielſagenden Blicke, und unterſtützte dadurch bedeutend das Flehen der ganzen Geſellſchaft, die mit Ungeſtümm, unter dem wiederholten Rufe:„erzählen!“„erzählen!“ in die Brünette drang. Katharina konnte nicht länger widerſtehen, ſie begann demnach wie folgt:
„Es ſind jetzt mehrere Jahre, als eines Morgens ein Schlitten vor unſerer Hütte hielt. Er hatte meinen Vater gebracht, der, wie Ihr


