Teil eines Werkes 
3. Theil (1845)
Entstehung
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halblaut. Blumen, ringsumher? Wolan, ſo iſt

es denn geſchehen! Verkündet ward Uns ja; Wir ſtürben unter Blumen!

Aber dieſe Worte brachen den eiſernen Har⸗ niſch des allzugroßen Schmerzes, der bis dahin Eudoria's Herz blutig zerquetſcht. Eine unſägliche Wehmuth erfaßte ſie und unter Thränenſtroͤmen die kalte Hand des Kaiſers mit glühenden Küſſen be⸗ deckend rief ſie:

Nicht doch, mein Vater, Ihr werdet noch nicht ſterben! denkt nicht an ſo Schreckliches! Euer ſtarker Geiſt wird auch dieſer Prüfung trotzen!

Täuſchen Wir Uns nichtl entgegnete mit freund⸗ licher Ruhe der Kaiſer, dem ewigen Verhängniſſe, dem Loos des Irdiſchen kann nichts entgehen. Wir fühlen, daß Wir an der Schwelle des Grabes ſtehen.

Er ſchwieg abermals. Die Todtenſtille unter⸗ brach nur das Schluchzen des Kindes, ja das Wei⸗ nen vieler Männer.

Warum der Schmerz, Ihr treuen Seelen! fuhr der Kaiſer ergriffen fort, Wir geben der Erde wie⸗ der, was ihr gehört, Unſer ewiger Theil aber ſchwingt ſich entfeſſelt zum Urquell alles Lichtes auf. Ruhig ſehen Wir der dunkeln Zukunft ent⸗ gegen, denn Wir haben ſtets das Gute ge⸗ wollt. Nicht das Schickſal und ſeine Schläge