Teil eines Werkes 
3. Theil (1845)
Entstehung
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die Töne dringen trotz der Tiefe zu uns herauf. Warum neue Kohlen auf Euer Haupt ſammeln? Sind ſie vorüber, führ' ich Euch zurück.

Nein, entgegnete Vineis, ich bitte Euch, laßt mich hier! Mir wird's da innen ſo bang, ſo eng...

Er konnte nicht vollenden, denn ein heftiger Windſtoß nahm ihm den Athem.

Beide ſchwiegen.

Aber aus der Tiefe ertönte ein widerliches Heulen.

Die Hunde zu Fiorentino ſpüren das Gewit⸗ ter! ſagte endlich der Greis, ſie heulen jämmerlich.

Die Wolkenmaſſen waren endlich herangezogen und bedeckten den ganzen Himmel. Der Donner rollte fern und einzelne Blitze zuckten in blaugelbem Lichte durch die Nacht.

Da brach mit einem Male ein raſender Or⸗ kan los.

Staubwolken verfinſterten die Luft vollends, Laub und mächtige Baumzweige flogen wie Spreu dahin.

Windſtoß folgte auf Windſtoß und zwar mit einer ſolchen Gewalt, daß die Felſen zu erbe⸗ ben ſchienen und das morſche Gemäuer ſichtbar ſchwankte.

Mein Gvtt! rief der Alte erbleichend, ein ſolch furchtbares Wetter hab' ich noch nie erlebt. Kommt,