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heftiges Gewitter zu bekommen. Wenn nur der Kaiſer jetzt nicht unterwegs iſt.
Unterwegs? ſiel Vineis ein und ſeine Züge ſprachen eine wunderbare Spannung aus. Er war wohl, er wird in Siena bleiben.
Nicht doch! entgegnete der Alte, Ezelino— Gott vergeb' ihm ſeine Sünden!— der Euch nach Verrucolo führen ſollte, bekam heute in aller Frühe die Nachricht, daß der Kaiſer, ſeines Unwohlſeins ungeachtet, entſchloſſen ſei, nach Piſa aufzubrechen. Darum überließ der Tyrann Euch meiner Obhut. Iſt der Kaiſer in Piſa, will Ezelino zurückkehren, Euch abzuholen. Bis dahin, armer Mann, ſoll Euch bei mir nichts fehlen.
Sagtet Ihr nicht, frug hier der Geblendete mit einem Tone, der dem Grabe zu entſteigen ſchien, ſagtet Ihr nicht, die Landſtraße, die nach Piſa führt, ziehe ſich unter uns in der Tiefe hin?
So iſt es, Herr, und der Kaiſer muß hier vor⸗ über.
Vineis zuckte auffallend zuſammen.
Der Alte, der es bemerkte, trat ihm mitleidig näher und ſagte ergriffen:
Ich verſtehe Euch, unglücklicher Mann, die Erinnerung an ihn erſchüttert Euch. Kommt, tretet lieber ein, bis der Zug vorüber, der jeden Augen⸗ blick kommen muß; wenn Ihr ihn auch nicht ſeht,


