Teil eines Werkes 
3. Theil (1845)
Entstehung
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Todes zurück? Stiegen bei ſeinem Anblick nicht Tage des reinſten Glücks aus dem Schooſe der Vergangenheit? Mahnte es nicht an ſelige Stun⸗ den der Liebe und der edelſten Freundſchaft?

Waren dies nicht Eudoria's himmliſch⸗ſchöne Züge, auf die nur ein höherer Stolz ſeinen könig⸗ lichen Stempel noch gedrückt? War dies nicht Eudoria's Wuchs? Ihre kleine Hand? Ihr zier⸗ licher Fuß? Ihr, wie zum Küſſen geſchaffener Mund? Waren dies nicht Eudoria's ſchwarze, herrliche Locken? Ihre langen, dunklen Wimpern? War dies nicht jenes holdſelige Lächeln, mit dem ſie einſt Himmel vertheilt?

David vermochte ſich nicht mehr zu halten. Ueberwältigt von dem Sturme ſeiner Gefühle ſtürzte er zu den Füßen der Schlummernden nieder und bedeckte den Saum ihres Gewandes mit Thränen und Küſſen.

Da ſchlug ſie die Augen auf und David war es, als ob ein Dolchſtoß ſein Herz durchbohre; lächelten ihm doch in dem Enſemble dieſes lieblichen Antlitzes die Züge jener beiden Weſen entgegen, die ſeines Lebens höchſtes Glückz riß doch die ſo ſanft und reizend verſchmolzene Aehnlichkeit mit Eudoria und Friedrich alle Wunden ſeines Herzens weit auf.

Aber die ſtürmiſche Freude der Erwachten über

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