Teil eines Werkes 
3. Theil (1845)
Entstehung
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Der einzige Weg, der zu der Feſte führte, war in den Stein gehauen und nur ſchwer zu paſſiren, da auch er ſich ſteil abwärts ſenkte und ſo eng war, daß kaum zwei Menſchen nebeneinander gehen konnten.

Dennoch war er von einer eignen, wunder⸗ baren Schönheit.

Nicht allein gewährte er in ſeinen verſchiede⸗ nen Krümmungen die herrlichſten Ausſichten in die Ebene, auf Piſa und nach dem Meere, ſondern die Natur hatte ihn auch zu einem wahren Wun⸗ derwerke geſchaffen.

Zu ſeinen Seiten erhoben ſich nämlich bald rechts, bald links, prächtige Obelisken, von der Natur ſelbſt aus ungeheuern Felſenblöcken aufge⸗

thürmt, wechſelnd mit tiefen Schluchten und Felſen⸗

kämmen, die in ſeltſamen Bildungen grotesken Geſchöpfen, hier einem Bären, dort einem menſch⸗ lichen Ungeheuer, da wieder einem zuſammenge⸗ kauerten Vogel und dort einer Fratze glichen.

Hie und da hatte die ſchöpfriſche Hand des Zu⸗ falls auch Bogen geſpannt, ſo kühn und mächtig, wie es wol kaum menſchlicher Kunſt je gelungen wäre.

Aber alle dieſe Gebilde waren nackte, gelbliche Steinmaſſen, ohne irgend eine Spur von Vege⸗ tativn.