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dant der Feſtung, Federbuſch nie anders geſehen zu haben; dennoch mochte der vorſichtige Mann nicht gern einen Anſtoß geben, der vielleicht jetzt erſt, nach ſo vielen Leiden und einer ſo ſchmachvollen Behandlung, zu dem Unglück geführt hätte, welches man gerade vermeiden wollte.
Dagegen war er freundlich genug, David von Zeit zu Zeit die Spaziergänge zu erlauben, die er zu machen gewöhnt war.
Freilich war dieſe Freiheit kaum eine ſolche zu nennen; indem David, nach dem ſtrengen Befehle des Commandanten, ſtets von einem zuverläſſigen und ſtark bewaffneten Mann begleitet wurde, wo⸗ bei er ſich vorher ein für allemal durch einen furcht⸗ baren Eid hatte verpflichten müſſen, nie und nim⸗ mer ein Wort mit dieſem zu wechſeln.
Deſſenungeachtet waren dieſe Spaziergänge Davids einziger Troſt; denn er ſtieg dann hinab in„das ſtille Thal“ und athmete dort den Duft jener Wunderblume, deren holdes Er⸗ blühen, deren ſtilles Entwickeln, deren himmliſche Schöne ſein trauriges Leben bis dahin gefriſtet.
Auch heute war ihm der Ausgang erlaubt, er machte ſich daher mit ſeinem bewaffneten Hüter auf den Weg.
Verrucolo lag, wie ſchon erwähnt, auf einem großen, faſt ſenkrecht aufſteigenden Felſen.


