zeigte David, wie ungeduldig er erwartet wor⸗ den ſei.
Gelobt ſei Gott! rief ihm mit ſchwacher Stimme der greiſe Mönch entgegen, gelobt ſei Gott! daß Ihr gekommen ſeid. Ich habe lange auf Euch ge⸗ wartet, denn Ihr hattet meine Bitte vergeſſen.
David wollte hier die Gründe für ſein Weg⸗
bleiben angeben, Bruder Jordanus aber winkte ihm zu ſchweigen und fuhr halblaut fort: Laſſen wir die Sache beruhen, Ihr ſeid ja jetzt gekommen und meine Zeit iſt mir abgemeſ⸗ ſen, meine Kräfte werden kaum reichen. Ich muß kurz und bündig ſein.
Er deutete David darauf an, ſich zu Füßen ſeines Bettes niederzuſetzen, dem Mönche aber ſich zu entfernen, holte tief Athem und fuhr als⸗ dann mühſam fort:
Zuvörderſt habt Ihr das ſilberne Käſtchen, das ihr von der ſterbenden Gräfin Sutera, Eurer angeblichen Mutter, empfangen, mitgebracht?
David nahm es unter ſeinem Mantel hervor und ſtellte es auf den Tiſch, indem er mit ſichtba⸗ rem Misbehagen ſagte:
Alter Mann, Ihr erwähntet eben meiner theu⸗ ren, guten Mutter mit einer Bemerkung, die mich
für Eure fernere Beichte zittern läßt. Wenn es nicht unumgänglich nöthig, laßt mich Euer Geheim⸗
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