Teil eines Werkes 
1. Theil (1845)
Entstehung
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er ſtand lange und betrachtete denſelben wie eine Mutter ihren erſten, in der Wiege ſchlummernden Säugling. Hierauf nahm er mit der größten Sorgfalt den Inhalt heraus. Es war ein von ihm entdecktes, damals ſonſt noch völlig unbekann⸗ tes Inſtrument, ein Fernrohr, das er in Folge der von ſeinem Freunde Alerander de Spina zu Piſa erfundenen Kunſt, Brillengläſer zu ſchleifen, gefertigt hatte.

Mehr als ein Grund bewog den Aſtrologen, ſeine Erfindung in jener Zeit des Aberglaubens geheim zu halten, und ſo wurde ihm der ohne⸗ dies nur für feine Wiſſenſchaft lebte und nichts von der Außenwelt wußte, noch wiſſen wollte dies wichtige Inſtrument bald ſo theuer, als dem Freunde der Freund, der Geliebten der heißerſehnte Bräutigam.

Mit wahrer Zärtlichkeit nahm er daher auch heute das Fernrohr aus der ſichern Verwahrung, legte es auf das bereit gehaltene Geſtell und ſchraubte es feſt.

Kaum konnte er ſich nun ſatt an dem aufge⸗ ſtellten Teleſtope ſehen und ſeine Freude und ſein Stolz über die kühne Erfindung gab ſich in den ſeligen Blicken kund, mit welchen er daſſelbe von allen Seiten wohlgefällig betrachtete. Erſt als er ſich dieſen Genuß gegönnt und es gerichtet