Teil eines Werkes 
1. Theil (1845)
Entstehung
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War aber dieſe ewige Unruhe, dieſe enorme Beweglichkeit ſchon für den Zuſchauenden beklem⸗ mend, ſo wurde es das Gegentheil noch mehr.

Mitten in jener Haſt blieb oft, von einem hellen Gedanken durchzuckt, die kleine Figur plötzlich wie feſtgebannt ſtehen; dann rührte ſich, außer einem kaum merklichen Zittern der Hände, kein Glied mehr; dann ſtarrten die Augen weit geöffnet vor ſich hin und ihr kalter, ſtechender Stral ſchien Alles durchdringen, Alles ergründen zu wollen. Es war dann, als ob ein Starrkrampf den Alten erfaßt hätte, und ſeine fleiſchloſe Figur, ſein faltenreiches gelbes Geſicht, von einer ſchwar⸗ zen, baretartigen Mütze überſchattet, der ſchnee⸗ weiße, bis zum Gürtel herabhängende Bart, ſo wie die dunklen, mit kabaliſtiſchen Zeichen beſetzten Gewänder ließen ihn wol in jenen graſſen Momen⸗ ten wie das ſteinerne Bild eines alten Zauberers erſcheinen.

Dieſe Nacht aber war das Männchen noch beweglicher als gewöhnlich. Nachdem es mehre ſeltſame Inſtrumente geordnet und ſich überzeugt, daß Niemand in der Nähe des Zeltes ſei, der es bei ſeinen Arbeiten überraſchen könnte, ging es zu einer ſtarken Eichenkiſte, deren Decke wohl ver⸗ ſchloſſen war, und öffnete dieſelbe. Der Anblick des Inhaltes ſchien den Kleinen zu entzücken; denn