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über dich ſelbſt!“— ſagte aber die Stimme im Innern—„eine mit ſich zerfallene Seele iſt wüſter, und grauenhafter, als das Meer dieſer Ruinen.“—
Und der Bettler ging vorüber, wiſchte die Thräne aus ſeinen Augen und ſeufzte:„Hätte ich doch hier Hab und Gut verloren, und trüge im Buſen ein reines, ſchuldloſes Herz!“
Er durchwanderte den ungeheuren Schutthaufen einer halben Stadt. Er ſchritt vorüber an den pitto⸗ resken Trümmern der ſchönſten Theile von Ham⸗ burg. Er ſuchte Straßen und fand ſie nicht mehr. Er ſuchte das Haus, in dem er geboren und jenes, in dem er einſt glücklich geweſen— ihre Spuren waren verſchwunden. Nur rauchende und glühende Aſchenhaufen lagen auf ſeinem Wege, nur öde Mau⸗ ern, von den Flammen geſchwärzt, oder von Kano⸗ nenkugeln und Pulverminen zerriſſen, ſtarrten ihn traurig an.—
Und der Bettler ging vorüber und ſeufzte tief auf: „O läge ich unter eurem Schutte begraben.“—
Der Weg führte ihn weiter und weiter. Er be⸗ trat die Stelle, an welcher ſich einſt ſtolz und lieblich der Jungfernſtieg erhoben. Die Palläſte, die ihn geſchmückt, waren nicht mehr. Die herrlichen Gaſthöfe verſchwunden. Die prächtigen Modehand⸗
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