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Auguſte athmete, mit einem dankbaren Blick nach oben, tief auf.„Gott ſei gelobt!“— rief ſie freudiger—„wenn es ihm nur gut ergeht und er wohl iſt; dann will ich ſeiner Rückkunft geduldig warten. Aber wo iſt er denn jetzt?“
„Das weiß der Himmel!“— ſagte Heylig die Achſeln zuckend—„ich traf ihn noch nicht ſo ſehr lange in Edinburg.“
„In Edinburg!“— rief das junge Weib er⸗ ſtaunt—„In Schottland alſo?— Mein Him⸗ mel welche Geſchäfte mögen ihn denn dahin getrieben haben.“
„O! des affaires bien importantes!— Sehr wichtige Geſchäfte!“— lachte Heylig.
„Sie lachen?“— frug Auguſte—„alſo ſind ſie ſo wichtig nicht?— O ich kenne meinen Mann! Sein unruhiger, vorwärtsſtrebender Geiſt hat nirgends Ruhe, ſein edles Herz treibt ihn, Ideen zu verwirk⸗ lichen, die an und für ſich recht ſchön und gut, aber in dieſer Welt nicht ausführbar ſind. So wird es ihm auch dort gehen....“
„Nun“— unterbrach ſie der Neu⸗Ruſſe achſelzuckend, und blinzelte das ſchöne junge Weibchen wohlgefällig an—„r iſt in guter Schule. Ihre Freundin....“
„Meine Freundin?“— wiederholte Au guſte ver⸗ wundert halblaut.


