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Glück in der Erinnerung an jene Stunden, die ſie einſt an Ferdinand's Seite ſo himmliſch ſchön verlebt. Und nur dies dumpfe Hinbrüten und Leben in einer allzuſchnell entſchwundenen Vergangenheit war es, was ſie das Bange des Zuſtandes, in dem ſie ſich befand, nicht empfinden ließ.
Sie hofften vergebens. Wochen verſtrichen und es kam kein Brief. Die Stunde ihrer Niederkuuft rückte heran— es kam kein Brief. Sie genas von einem geſunden Knaben— ſie konnte ihn nicht in die Arme eines treuen Gatten legen— ach!— dem Fernen nicht einmal zurufen:„Und wenn Du auch mich lieblos verſchmachten läßt, wende Dich nicht ab von Deinem armen, armen Kinde.“
Unter Thränen drückte Auguſte den Kleinen an ihr Herz, und viele! viele Thränen ſanken noch auf das Kind, deſſen Züge ihr ſo lieb waren, und ſie doch an einen Grauſamen erinnerten.
Karl hatte lange ſchon alles Erdenkliche aufge— boten, um etwas Näheres über Ferdinand zu er⸗ fahren; womöglich deſſen Aufenthalt auszumitteln. Denn der Freund konnte ſich recht gut denken, daß irgend Jemand von Gewicht es ſein müſſe, der auf Wellen ſo ſtark einwirke, um den— ſonſt redlichen Menſchen— dahin zu vermögen, alle Pflichten eines


