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ſich halten konnte, und bei einer paſſenden Gelegen⸗ heit Arabella mit Vorwürfen überhäufte; lachte ihn dieſelbe kalt aus, geſtand ihm ganz ruhig zu, daß ſie den Naturforſcher, als einen hübſchen und ſehr geiſtreichen Mann, ſo gut wie ihn liebe, und bat ihn mit ſolcher Jronie und Gelaſſenheit: ſich nicht kindiſch und eiferſüchtig zu benehmen, daß Ferdinand alle Geiſtesgegenwart verlor und Arabella mit den bitterſten Schmähungen überhäufte.
„Sie ſind ein Kind, Ferdinand!“— entgeg⸗ nete Donna la Romano, ohne ihre Ruhe zu ver⸗ lieren,—„und toben wie ein ſolches, wenn man ihm ein liebes Spielzeug auf Augenblicke nimmt. Gönnen Sie mir doch das Vergnügen, die wenigen Tage, die wir hier zubringen, in der Nähe und in dem Umgange jenes ſo liebenswürdigen und tiefwiſ⸗ ſenſchaftlich gebildeten Mannes zu verleben. Sie werden meinem Herzen wahrhaftig dadurch nicht fremd; denn Sie wiſſen: ich liebe Sie. Das muß Sie beruhigen. Kehren wir zurück, geht Jener nach dem Nordpol ab und unſer altes Verhältniß tritt ein. Aber Eiferſucht, Ferdinand, Sie wiſſen es, kann ich nicht vertragen, und meine Freiheit muß unange⸗ taſtet bleiben.“
„Und das ſoll nun die wahre Liebe ſein?“—


