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„Mais mon cher ami!— Zweimalhunderttauſend Mark und ein Gut im Vierländiſchen als Mitgift— vielleicht auch ein Mädchen, welches nicht übel iſt— ich meine, das zu erheirathen wäre wirklich ein Ge⸗ nieſteich.“
„Den Ferdinand nie gemacht hätte, wäre ſein Vater nicht geweſen.— Aber laſſen wir es gut ſein!“— fuhr Wellen fort,—„ich will zu Hauſe gehn; es iſt ſchon ſpät, und außerdem wäre es mir Unange⸗ nehm, wenn mich mein Sohn hier bemerkte. Es bleibt alſo vor der Hand beim Alten. Die Heirath wird in wenigen Tagen abgeſchloſſen, und dann bin ich im Stande Alles nach Ihren Wünſchen zu ordnen.“ „Schon gut, ſchon gut!“ lachte Heylig,—„ver⸗ ſtehe; zu Hauſe wird man Sie erwarten. Nun, ich bleibe noch hier; oder gehe vielmehr noch ein Stünd⸗ chen zu Peter Ahrens. Man muß das Leben ge⸗ genießen, ſo lange man noch jung und kräftig iſt.“— Und dabei fuhr ſich der Erkaufmann zufrieden lä⸗ chelnd durch die grau und blond melirten Haare, deren Locken er, gleich einem Friſeure, mit den langen, dürren Fingern kräuſelnd.
Der Hofrath erhob ſich ernſt und kalt, grüßte den alten Cpikuräer mit zweideutiger Miene und verlor
ſich unter der Menge. 2


