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Adieu, au plaisir!„rief affektirt laut Heylig dem Weggehenden nach, indem auch er aufſtand; aber er fiel auf den Stuhl zurück, ſo heftig hatte ihm ein Fremder auf die Schulter geklopft. Verblufft wandte er ſich um, und ſah in das ſonnenverbrannte weinrothe Geſicht eines ihm unbekannten Menſchen.
„Soll mich doch der leibhaftige Teufel holen!“— rief der Unbekannte mit derber Herzlichkeit,—„wenn Du nicht der Heylig aus Worms biſt. Aber es ſcheint, Du kennſt mich nicht mehr?— Ja ſo gehts bei Euch Landratzen, habt Ihr eine ehrliche Haut zwei Jahre nicht geſehen, ſo iſt ſie rein vergeſſen. Indeß,— ich muß geſtehen— ich hätte in Dir auch kaum den alten Kameraden mehr erkannt. Sag' mal, alter Kerl, in was für verdammte Maskerade haben Sie Dich denn geſteckt, Du ſiehſt ja aus....“
Jetzt ward's aber gerade dem Mode⸗Journal zu dick. Roth wie ein Welſcherhahn hob er ſich ſtolz in die Höhe und ſagte:
„Pardon, Monsieur, je n'ai pas Phonneur...!“
Der Unbekannte aber brach bei dieſer Anrede in ein unmäßiges Lachen aus.„Was Gewitter!“ rief er,„biſt Du Komödiant geworden? oder ſticht Dich die Tarantel?— Du Wormſer Landbär haſt doch Dein Bischen Deutſch nicht verlernt?— So wahr


