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„Es wird ſein erſter, vernünftiger Streich ſein!— Wollte Gott er würde überhaupt damit zu einem praktiſchen Menſchen.“
„Wie viel bekommt die Braut denn mit?“ unter⸗ brach Heylig den Sprechenden, indem er den Kopf neugierig vorbog.
Wellen ſchaute ſich um und ſagte, als er ſich unbeobachtet fand:„Zweimalhunderttauſend Mark und ein Gut im Vierländiſchen.“
„Zwei— mal— hundert—“ ſtotterte gedehnt Heylig.
„Tauſend Mark,“ vollendete Wellen.
„Und ein Gut?!— Hofräthchen! es bleibt Alles beim Alten!“ rief hier entzückt Heylig.
„Ich habe es doch immer geſagt, es iſt ein Blitz⸗ junge der Ferdinand.“
„Das iſt meine Meinung nicht“— fuhr Wellen fort.„Wenn er ſein Gluck durch dieſe Parthie macht, ſo iſt es wahrlich ſeine Schuld ſo wenig als die ſeiner Mutter, die ihn durch eine verkehrte Erziehung gänzlich verdorben. Denken Sie doch nur, daß der junge Mann jetzt ſchon vierundzwanzig Jahre alt iſt. Kaufmann wollte er nicht werden, ſtudirt hat er nur halb,— und ſo iſt er eigentlich nichts, aus dem einzigen Grunde: weil ihn ſeine thörichte Mutter immer für ein Genie erklärt hat.“


