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Genial : Roman / von Heribert Rau
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Wellens Stirne glich einem zugeſchlagenen Fä⸗ cher, ſo viele Falten zeigte ſie. Berührte den ver⸗ ſtändigen Mann doch das Geſchwätz des alten Narren eben ſo unangenehm, als die Nähe des Sohnes, den er ohnedem nicht leiden konnte und der ihn jetzt im Augenblick gewaltig ſtörte.

Ferdinand aber hatte weder ſeinen Vater noch das alte Mode⸗Journal erblickt; ſondern ſtand erſt in einiger Entfernung von der Spanierin, in das An⸗ ſchauen des ſchönen Mäbchens verſunken und ſetzte ſich dann mit ſeinen Freunden an denſelben Tiſch, an welchem die rauchende Grazie Platz genommen.

Enfin! Kommen wir wieder auf unſer Geſpräch zurück fuhr nach einer kleinen Pauſe, in welcher er den jungen Wellen beobachtet, Heylig fort. Sie ſagten mir eben, daß Sie in Kurzem im Stande ſein würden, mir das ganze Darlehn zurück zu zahlen. Machen Sie vielleicht eine Erbſchaft?

Keinesweges! Aber mein Sohn wird eine ſehr gute Parthie machen....

Grand Pieu! das iſt ja das erſte was ich höre! rief freudig Heylig und rückte neugierig näher. Darf man nicht wiſſen mit wem? Verſteht ſich von ſelbſt, bleibt alles entre nous.

Die Sache iſt vor der Hand noch ein Geheim⸗