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wie in ſeiner Kleidung, durchblicken. Es war Hof⸗ rath Wellen, ein als Juriſt berühmter Mann.
Sonderbarer erſchien der Geſellſchafter des Hof⸗ raths. Aus ſeinem Aeußeren konnte man eigentlich nicht recht klug werden. Daß er, trotz ſeinem friſchen Ausſehen und jugendlichen Anzuge, ſchon ziemlich alt ſein müſſe, zeigten nicht nur die grauſen, ſorgſam gelockten Haare, von welchen nur wenige mehr blond, die Mehrzahl aber grau geworden waren; ſondern auch ſo manche von Zeit und Leidenſchaften tief ge⸗ furchten Linien des Geſichtes. Trotz dem war ſeine Kleidung nach der neueſten Pariſer Mode und mit ſolcher Sorgfalt angelegt, daß die angewendete Mühe, die ſich der alte Geck gegeben um ſich zu verjüngen, nur um ſo deutlicher in die Augen ſprang. Dabei affektirte er auf unbehülfliche Weiſe das savoir faire der Franzoſen und ermangelte nicht,— oft recht un⸗ geſchickt und unpaſſend— einige franzöſiſche Worte in ſeine Rede mit einfließen zu laſſen, obgleich er grundwenig von Galliens Sprache verſtand.
Wie aber würde ein Fremder erſtaunt ſein, der daſſelbe Individuum vor einem Jahre geſehen. Da⸗ mals war es nämlich engliſirt, noch ein Jahr früher italieniſirt u. ſ. w.
Die Urſache dieſes chamäleonartigen Weſens, des
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