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Statue Kaiſer Karl des Großen auf der Mainbrücke vorbei, hinein in die volkreiche Stadt. In die Stadt der Karyatiden, wie ſie Victor Hugo in ſeinem Werke „der Rhein“ nennt. Freilich hat der ppetiſche Fran⸗ zoſe oder vielmehr der franzöſiſche Ppet hier wie anderwärts viele Dinge geſehen, die gar nicht exiſtiren und auch nie exiſtirten, und ich frage Jeden, der Frankfurt kennt: ob der gute Dichter der„Notre⸗ Dame“ nicht geträumt haben muß, als er folgende Stelle niederſchrieb:
Ich habe noch nirgends ſo viele Coloſſe als Laſtträger geſehen wie in Frankfurt. Es iſt unmög⸗ lich Marmor(²), Stein, Bronze(2) und Holz in rauherer Erfindung und größerem Wechſel arbeiten, winſeln und heulen zu laſſen. Nach welcher Seite man ſich immer(in Frankfurt) wendet, ſo ſind es arme Figuren aller Weltabſchnitte, aller Style, aller Geſchlechter, jeden Alters und jeder erdenklichen Er⸗ ſcheinung, die ſich winden und jämmerlich ſeufzen unter ungeheuren Gewichten. Gehörnte Satyre, Nym⸗ phen mit flammändiſchen Buſen, Zwerge, Rieſen, Sphynxe, Drachen, Engel und Teufel, kurz ein gan⸗ zes unglückſeliges Volk übernatürlicher Weſen, von


