Wie freudig grüßte er ſein liebes Frankfurt, wie wurden bei ſeinem Anblick ſo viele ſchöne Erinnerun⸗ gen wach,— Erinnerungen, die bis in die zarteſte Kindheit reichten und ihn unſchuldig und ſelig anlä⸗ chelten wie Engel.
In jener Häuſermaſſe lebten ſo Viele, die er ſchätzte; ſie umſchloß Eltern, Freunde und Geliebte, dort ſollte ihm ein neues Glück erblühen,— ein ſtilles, häusliches Glück. Aber hatte er nicht auch neue Kämpfe zu beſtehen um daſſelbe zu erringen? mußte nicht Clariſſe wiedergewonnen, mußte nicht— was wohl das S werſte und Gefährlichſte war— des Vaters ſtrenges„Nein“ beſiegt werden?
Aber eine wunderbare Ueberzeugung eines glück⸗ lichen Erfolges hatte ſich in ihm, ſeitdem er es aufrichtig und redlich mit ſich und Clariſſen meinte, feſtgeſetzt, und erhielt ihm den frohen Muth.
Mit Entzücken begrüßte er daher die derben, kräf⸗ tigen Geſtalten der Sachſenhäuſer, deren ſtets meh⸗ rende Zahl ihm das Annähern an die berühmte Vorſtadt kündete. Endlich war ſie erreicht.
Der Eilwagen raſſelte durch Sachſenhauſens Straßen, dem deutſchen Hauſe und der ernſtblickenden


