Teil eines Werkes 
2. Theil (1844)
Entstehung
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mehr zu belaſten. Nur eines vermochte er nicht über das Herz zu bringen: ſchon wieder Geld von ſeinem Vater zu verlangen; er achtete daher die acht Procent nicht, die ihm ein ehrlicher chriſtlicher Jude für das Darlehen abnahm, und ſandte in Gottesnamen auch dieſes Schmerzensgeld ab.

Zwei Briefe begleiteten es; ein freundlich trö⸗ ſtender an Sophien und ein anderer an deren Schwe⸗ ſter, in welchem er ſich auf den hohen Gaul ſetzte, und ihr ſchrieb, daß nicht die albernen Drohungen und ihre Grobheit ihn zu der Geldſendung bewogen, ſondern lediglich Mitleid und Anhänglichkeit an Sophie.

Als die Sache geordnet, athmete Zacharias or⸗ dentlich frei; denn es kam ihm vor, als habe er ſich nun völlig aus dem unglücklichen Banne losgekauft, der ihn auf der ganzen Reiſe verfolgt.

Auch mit ſeinem Hauſe war er bald in der Reihe und flog nun der nahen Heimath zu. Seine Mutter war gleich nach ſeiner Geneſung dahin zurückgekehrt.

Endlich war der letzte Berg erreicht, und von der Sachſenhäuſer Warte herab ſah er die alte Vater⸗ ſtadt weit ausgebreitet mit ihren weißen prächtigen Paläſten vor ſich liegen.