Teil eines Werkes 
2. Theil (1844)
Entstehung
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ſah er ein, daß er doch wohl ein ſo rohes und un⸗ gebildetes Weſen, wie Sophiens Schweſter nach dem Briefe zu ſein ſchien, nicht reizen dürfe. Er hatte unvorſichtiger Weiſe dem Feinde ſelbſt das Meſſer in die Hand gegeben, und er fühlte nun mit klopfendem Herzen, was auf dem Spiele ſtand; indem ihm ge⸗ rade jetzt, wo er im Begriff war, ernſtlich ſolid zu werden, in des Vaters Geſchäft und die bürgerliche Welt einzutreten und zu heirathen,— indem ihm gerade jetzt das Ruchbarwerden dieſer verwünſchten Reiſe in der allgemeinen Achtung unendlich ſchaden mußte.

Dazu kam noch das aufrichtige Mitleid, welches er mit Sophien fühlte, die gewiß nichts von ihrer Schweſter grobem Briefe wußte,— und das Be⸗ wußtſein— nicht Jene verführt und benutzt— ſon⸗ dern nur einſt ſitzen gelaſſen zu haben. Er hatte ſie damals getäuſcht, und mit dieſer Treuloſigkeit, mit

dieſer erſten Täuſchung für ein kindlich⸗reines Herz, war ja der Grund zu deſſen Untergang gelegt. Zacharias hatte alſo nichts anderes zu thun, als ſeinen Privat⸗Reiſe⸗Conto, der bereits ſchon ſchöne Poſten aufzuweiſen hatte, noch dreihundert Gulden

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