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„Fräulein Clariſſe Eros.“
„So!“— ſagte Madame Hartmann gedehnt, und! mit einem Tone, der verrieth, wie unangenehm ſie dieſe Nachricht berühre.—„Mamſell Clariſſe. Ei! ei! was doch überſpannte Liebe nicht thut. Aber das war freilich ſo recht romantiſch, und wohl berechnet, uns zu gewinnen.“
Den Doktor verletzten dieſe Worte tief, die Galle ſtieg ihm, und er hatte ſchon ein giftiges ſcharfes Wort auf der Zunge, als er ſich im Intereſſe ſeines ihm lieb gewordenen Protege's Gewalt anthat und den Aerger hinabſchluckte.
„Geehrteſte,— ſagte er darauf ernſt—„es ſteht mir zwar kein Recht zu, in Ihre Familien⸗ Angelegenheiten zu ſprechen, noch Ihre Denkungsweiſe zu tadeln; allein wir Aerzte müſſen nun einmal, wollen wir einen krankhaften Körperzuſtand von Grund aus heilen, auch die Seele im Auge haben. Erlauben Sie mir daher, mich in dieſer Beziehung über ihren Sohn auszuſprechen, da er mir überdem in dem Pa⸗ rorismus des Fiebers dieſen verrathen. Ihr Sohn liebt jenes Mädchen eben ſo innig, wie ſie ihn, und zwar kettet ihn jene reine, geiſtigende und beſeeligende
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