Teil eines Werkes 
2. Theil (1844)
Entstehung
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ſeiner, und er lachte über ſeine Bekehrungsideen, und rief:„Falle ſie, wie ſo tauſend Andere, was geht es mich an!“

Ach! er bemerkte nicht, daß der in dem Aerger und in der Aufregung hinabgeſtürzte Wein ihn be⸗ rauſchte. Als er die zweite Flaſche halb getrunken, war er ſeiner Sinne kaum mehr michtig, und nun fläm⸗ merte nur noch das Bild des ſchönen Mädchens vor ſeiner Seele. Alle Ideen verwiſchten ſich, während

die einzigen Worte:„Kaufinger⸗Straße Nr. 2400

über zwei Stiegen“ noch in ſeinen Ohren gellten.

Er nahm Hut und Stock und taumelte der ge⸗ nannten Wohnung zu, ohne eigentlich zu wiſſen, was er wollte.*

Nur mit Mühe erfrug er ſich das Haus und mit Lebensgefahr erklomm er die zwei Stiegen. Die Alte empfing ihn freudeſtrahlend an der Thüre, entſchul⸗ digte ſich, daß ſie, die Frau eines Beamten, der jetzt gerade auf der Reiſe, zu ſolchen Geſchäften ihre Zu⸗ flucht nehmen müſſe; aber die Einnahme ſei doch gar zu klein, und wenn man einigermaßen anſtändig erſcheinen und hie und da eine Lebensfreude mitma⸗ chen wolle, ſo müſſe man eben zu ſolchen Mitteln